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    Sopranistin Danielle Zuber konnte mit ihrer bemerkenswerten Stimme Wellen der Begeisterung und Gänsehaut durchs Publikum strömen lassen.

    NZZ über „Verdi Gala“

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Danielle Zuber ist eine Schweizer Sopranistin, die zweisprachig (D/F) in Zürich aufwuchs. Im Alter von fünf Jahren nahm sie Unterricht in Violine. Später kamen Klavier und Ballett hinzu. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft zum Gesang, und nahm erste Gesangsstunden mit 20 Jahren bei Jeffery Byers am Opernhaus Zürich. Danach studierte sie bei Virginia Zeani an der Indiana University, USA., wo sie in Opera performance den Bachelor of Music erlangte. Aufgrund ihrer herausragenden Begabung, wurde sie schon nach vier Monaten zu ersten Auftritten verpflichtet. Weitere Studien absolvierte sie bei James King an der Indiana University, und bei Luciana Serra in Mailand.

Liedinterpretation erlernte sie am Salzburger Mozarteum bei Gundula Janowitz.

Danielle Zuber debütierte im leichten Sopranfach mit Vespetta aus „Pimpinone" (Winterthur und Zürich) und Serpetta aus „La Finta Giardiniera“ (Arosa). Es folgten die Contessa aus „Le Nozze di Figaro“ (Rom) und die Contesse di Folleville aus „Il Viaggio a Reims“ (Puchheim). Die Produktion in Puchheim erhielt den Tassilo Preis der Süddeutschen Zeitung. Weitere Rollen in Bayern waren die Rosalinde aus „Die Fledermaus“ (Puchheim), Catarina Cornarini aus „Die Seufzerbrücke“ (Bad Aibling) und die Königin der Nacht aus „Die Zauberflöte„ (München).

Nach einem Fachwechsel zum lyrischen Sopran sang Danielle Zuber die Nedda aus „Pagliacci“ (München), die Titelrolle in „Frau Luna“ (München), die 1. Dame aus „Die Zauberlöte“ (Puchheim) und die Agathe aus „Der Freischütz“ (Dresden).

Hinzu kamen konzertante Aufführungen von Die lustige Witwe“ (Hanna Glawary) und „La Traviata“ (Violetta Valery).

Sie wirkte bei zahlreichen Aufführungen von Oratorien wie, Händel’s „Messiah“, Mendelssohn’s „Ellias“ und Verdi’s „Missa da Requiem“, sowie Beethoven’s 9. Symphonie mit.

Eine besondere Vorliebe der Sopranistin gilt dem Liedgesang. Dazu gehören die Liederzyklen von Schubert und Schumann, die sie unter anderem bei der Süddeutschen Schubertgesellschaft München sang. Beim Deutschen Schostakowitsch Verein Berlin trat sie mit den Liederzyklen „Fabeln“ und „Satiren“ des russischen Komponisten auf.

Das selten in der Originalfassung aufgeführte „Italienische Liederbuch“ von Hugo Wolf sang sie in Zürich, Bern, Montreux, Vevey, Genf und Köln.

Danielle Zuber lebt derzeit bei Zürich/Schweiz.